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Frühjahrspflege

 

Jeder Fußballer kennt das, der Platz ist uneben, weich und man kann kaum einen geraden Pass spielen. Die ersten Spiele nach dem Winter auf den Rasenplätzen der Region sind immer schwer zu spielen, da man immer auch etwas Glück für einen Sieg auf einem holprigen Geläuf braucht. Die Verletzungsgefahr ist allgegenwärtig und Sprunggelenksverletzungen sind im Frühjahr fast in jeder Mannschaft zu beklagen. Dies sollte jeder Verein verhindern. 

Wir können Ihren Platz innerhalb eines Tages auf die Rückrunde vorbereiten indem wir Ihren Platz striegeln, mit unserem Spezialgerät einebnen und mit dem richtigen Dünger für ein rasches Wachstum sorgen. 

Die Frühjahrspflege als Vorbereitung auf die Rückrunde kostet nur 750 Euro netto. 

Sie wollen Aufsteigen, den Abstieg verhindern oder einfach auf einem schönen Rasen spielen? Rufen Sie uns an.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Striegeln

Die erste sanfte Maßnahme im Frühjahr mit leichtem Gerät. Bei dieser schonenden Maßnahme wird Rasenfilz, der sich über die Winterperiode gebildet hat, ausgekämmt. Dies fördert die Belüftung der Rasenschicht und die Bestockung der Gräser, der Rasen wächst dichter und somit ist der Rasen schnell ein Blickfang für die Spieler und Zuschauer. Bei Schneeschimmelbefall im Frühjahr sollte  diese Maßnahme unbedingt durchgeführt werden!!!

Wird Ihre Rasenfläche  mit einem Spindelmäher gemäht und das Mähgut bleibt liegen, sollte unbedingt alle 4 Wochen gestriegelt werden. Wird das versäumt bildet sich in kurzer Zeit eine Filzschicht. 

Abkehren

Nach dem Striegel kommt die Rasenkehrmaschine zum Einsatz. Diese  entfernt das ausgestriegelte Material und sämtlichen Rest der nicht in das wunderschöne Grün gehört.  Die Gräser werden nochmals aufgerichtet und können sofort in die Wachstumsphase übergehen. 

Sie mähen mit Spindelmäher und haben keine Möglichkeit das gemähte Gras zu entsorgen? Alle 2 bis 4 Wochen sollte das Mähgut entfernt und der Fußballplatz abgekehrt werden. Wir erledigen gerne das Aufsammeln des Grüngutes für Sie. 

Düngung

Die Startdüngung der Startschuss für das Grün. Durch den frühen Start des Spiel – und Trainingsbetriebs  auf den Plätzen hat der Rasen wenig Zeit sich auf die hohe Belastungen vorzubereiten.  Deshalb müssen die Gräser so schnell wie möglich in das Wachstum kommen und einen hohen Deckungsgrad erreichen. Die Widerstandskraft der Gräser  wird gestärkt  und  größere Schäden in der Grasnarbe werden vermieden. Wir verwenden ausschließlich Spezialdünger für Sportrasenflächen. Auf belasteten Fußballplätzen ist eine Düngung 4 - mal jährlich empfehlenswert. Wir beraten Sie gerne und bieten Ihnen an die Düngung komplett für Sie zu übernehmen.

Vertikutieren

Abgestorbene Rasenbestandteile werden ausgekämmt und abgekehrt. Somit die Grasnarbe wieder eine optimale Luft- und Wasserführung – ein erster Schritt zur Verhinderung von Staunässe und starkem Verfilzen.
Rasenfilz ist im Sport- und Golfrasen ein großes Problem und sollte immer schon vorbeugend bekämpft werden, da  viele Maßnahmen notwendig sind um Schäden durch Filz zu beseitigen. Wir empfehlen bei gefährdeten Plätzen zweimal jährlich zu vertikutieren.

Aerifizieren

Aerifizieren lockert den Boden und schafft Hohlräume zur Verbesserung des Luftaustauschs und fördert das Wurzelwachstum sowie  die biologische Aktivität des Bodens. Unser Aerifizierer arbeitet bis in eine Tiefe von ca. 8 cm und schafft dabei zwischen 150 und 180 Löcher je m². Die Wasserdurchlässigkeit der Rasentragschicht und das Wurzelwachstum der Gräser werden gefördert, Rasenfilz wird aufgebrochen und durchlüftet. 
Lehmige Böden sollten öfter belüftet werden, am besten in Verbindung mit einer Besandung. Der ausgestochene sandige Lochaushub kann nach dem Abtrocknen mit dem Schleppnetz oder geeigneten Bürsten in der Grasnarbe verteilt werden.

Aerifzieren kann man problemlos  während der Saison, der Spielbetrieb wird nicht beeinträchtigt.

Tiefenlockern

Intensiver Spielbetrieb vor allem bei nasser Witterung führt zu Bodenverdichtung bis in tiefere Lagen. Durchwurzelung, Nährstoffaufnahme, Wasser- und Luftdurchlässigkeit werden stark beeinträchtigt. Wurzeln haben normalerweise die Fähigkeit, den Unterboden zu lockern. Verdichtete Zonen können sie nicht durchdringen und bleiben flachwurzelnd an der Oberfläche. Weitere Schäden sind vorprogrammiert. Der Bodenzustand verschlechtert sich von Jahr zu Jahr.
Abhilfe schafft eine Tiefenlockerung. Mit dem Verti-Drain-Gerät werden ca. 80 - 120 Löcher pro m² in eine Tiefe von 20?–?25 cm gestoßen. Durch Kippbewegung der Meißel entsteht ein Lockerungseffekt, Verdichtungszonen zwischen den Einstichen werden aufgebrochen und die Rasentragschicht um ca. 3 cm angehoben.
Optimal geführte Spielfelder werden jährlich tiefengelockert, am besten in Verbindung mit einer Besandung. Die Tiefenlockerung mit Vollspoons kann man auch während der Saison machen, der Spielbetrieb wird nicht beeinträchtigt.  

Wir bieten Ihnen das Tiefenlockern auch mit Hohlspoons an. Es wird  Rasentragschichtmaterial aus dem Boden herausgearbeitet, mit Sand vermischt und anschließend wieder eingeschleppt. 
Besteht die Rasentragschicht aus viel Lehm oder Schluff, kann man sie durch einen Bodenaustausch wieder abmagern, indem  das ausgestochene Material entfernt und durch Sand ersetzt wird. 

Wir beraten Sie gerne welche Maßnahmen auf Ihrem Platz am sinnvoll sind.

Besanden

Sand fördert die Durchlässigkeit für Wasser und Luft in der Rasentragschicht. Bindige und humose Böden werden mit Sand abgemagert und  leichte Platzunebenheiten können ausgeglichen werden. Regelmäßiges Besanden führt zu einer trockenen und ebenen Oberfläche. Gleichzeitig wird der Rasenfilz mit Sandkörnern durchmischt, besser abgebaut und bleibt durchlässig. Während der Vegetationsperiode sollte die Besandung von April bis September möglichst in Kombination mit einer mechanischen Pflege wie Vertikutieren, Schlitzen, Aerifizieren oder Tiefenlockerung erfolgen. Die fachgerechten Sandmengen ergeben sich aus den vorgeschalteten Pflegearbeiten und reichen von 20 bis 80 Tonnen je Platz.

 

Nachsaat

Weil Sportrasen immer kurz geschnitten wird, können die Gräser keine eigenen Samen produzieren. Es ist daher wichtig, lückige Bestände nachzusäen. Geschieht dies nicht, entgleitet die Vegetation und es breiten sich Gräser (Poa annua)  aus, die auf einem Fußballplatz unerwünscht sind, da sie flache Wurzeln bilden und somit keine Scherfestigkeit gegeben ist.
Abhilfe schafft hier nur eine gezielte Nachsaat in Kombination mit hochwertigem Markensaatgut und optimaler Saattechnik. (Perforationssaat)
An stark strapazierten Orten (Torräume) hilft nur ein spezieller Rollrasen. Wird dieser fachgerecht eingebaut, sind Torräume sofort grün und weniger Tage bespielbar.